Portraitfoto von Stephan Oberreuter, Trianel

Trianel persönlich:
Stephan Oberreuter

Okt 2020

Welche Gesichter stecken hinter den Dienstleistungen von Trianel? Regelmäßig stellen wir Ihnen im Blog unsere Mitarbeiter vor, die uns in einem Interview Rede und Antwort stehen. Heute lernen Sie Stephan Oberreuter kennen, der bei Trianel als Leiter der Abteilung „Modellierung und Quantitative Analyse“ in Modellen denkt, mit Analysen und Prognosen lenkt und sich dafür Künstliche Intelligenz zu Nutze macht.     

Welche Aufgaben verbergen sich hinter deiner Titelbezeichnung bei Trianel?

Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich seit elf Jahren sowohl Stadtwerke als auch die internen Kollegen bei modelltechnischen Fragestellungen und führe umfassende Datenanalysen durch. Dabei beschäftigen wir uns mit der Bewertung aller Energieprodukte, der Erstellung der Price Forward Curve und der Optimierung von Prognosen (erneuerbare Erzeugung, Fernwärme, Preisverläufe etc.). Außerdem gehört das algorithmische Intraday-Trading dazu, mit dem wir die Kurzfristoptimierung abrunden.

Wir setzen vermehrt Modelle des „Machine Learning“ ein. Dadurch können wir einen immensen Mehrwert aus der großen Anzahl an Daten heben und die Basis für wertstiftende Anwendungen in der Energiewirtschaft entwickeln.

Was hast du vor deiner Zeit bei Trianel gemacht?

Nach meinem Studium der Wirtschaftsmathematik an der Universität Dortmund habe ich in der Finanzwirtschaft Bewertungs- und Risikomodelle für strukturierte Produkte entwickelt. Anschließend war ich im Sparkassenumfeld in der Gesamtbanksteuerung aktiv und habe dort eingebettet in Sparkassenprojekte Portfoliooptimierungs- und Prognosemodelle entwickelt und verantwortet. 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Neben der Organisation und Planung unserer vielfältigen Projekte bin ich gerne selbst in der Entwicklung von Modellen und der Erarbeitung von Analysen aktiv. Nach einer intensiven Datenanalyse werden diese Bewertungs- und Analysemodelle auch von uns programmiert und verantwortet. Ebenso gehören die Präsentationen unserer Ergebnisse zu unserem Aufgabenfeld.

Was macht die Arbeit in der Energiewirtschaft für dich besonders?

Die neuartigen Themen der „Künstlichen Intelligenz“, an denen ich gemeinsam mit meinem Team arbeite, bieten die Möglichkeit, wichtige Informationen aus der Vielzahl der vorhandenen Daten in der Energiewirtschaft zu ziehen. So lassen sich u. a. Verbrauch und Erzeugung auch auf regionaler Ebene in Einklang bringen – ein wichtiger Baustein der Energiewende und damit absolut zukunftsweisend.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis im Kundenkontakt?

Da fallen mir natürlich mehrere Projekte ein, mit denen wir für unsere Stadtwerke einen Mehrwert liefern konnten. Insbesondere stehen wir mit unseren Prognoseverfahren im Wettbewerb und umso mehr freut es mich, wenn wir es schaffen zu überzeugen und die Kunden für uns zu gewinnen. Vor allem bleiben die Kunden in Erinnerung, bei denen wir in einem direkten Vergleich mit Wettbewerbern die besten Ergebnisse liefern konnten.

Highlight bei Trianel?

Hier muss ich einfach mein Team nennen! Vor allem wenn man mit Kollegen seit über zehn Jahren erfolgreich und vertrauensvoll zusammenarbeitet, ist das ein absolutes Highlight.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Die Familie steht natürlich im Vordergrund und bei drei Kindern ist auch hier das „Tätigkeitsfeld“ sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Und wenn es die Zeit und demnächst hoffentlich die Situation wieder zulässt, besuche ich sehr gerne mit Freunden Live-Konzerte und die Fußballspiele meines Lieblingsvereins FC St. Pauli.

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